Kaum zu glauben, aber selbst mein eigener Blog hält eine Menge amüsanten Lesestoff für mich bereit. Und ich meine gerade nicht die Kommentare meiner LeserInnen.
WordPress hat die wunderbare Funktion „Blogstatistik“. Dort kann ich sehen, wer von wo auf mein(en?) Blog kommt, wohin er oder sie abgeht und was er oder sie liest. Das wirklich interessante sind aber die Suchbegriffe.
Letzte Woche hatte jemand nach einem „Prachtarsch“ gesucht, ich glaube aber kaum, dass er (oder sie? – eher nicht!) damit gerechnet hatte, hier zu landen…
Irgendjemand wollte „Gülcan Kamps zwischen die Beine„. Treten? Gucken? Ich werde es wohl nie herausfinden, ich bin mir aber sicher, dass ich nichts mit dem Intimbereich der Bäckersfrau zu schaffen habe.
„Ich kann nicht die Rest bezahlen„, dachte sich einE AndereR. Ob die Lösung dieses grammatikalischen wie finanziellen Problems aber hier zu finden war, darüber ließ sich die/der BesucherIn nicht aus.
„Berg Karohemd auf Wolle“ gibt mir ebenfalls Rätsel auf. Hölzfäller, Bergsteiger, Schäfer? Oder doch Feinschmecker? „Heute servieren wir Ihnen Karohemd auf Wolle an Berg“. Ich werde wohl nie dahinter kommen.
Wirklich zu denken gibt mir aber, dass immer und immer wieder Männer mit Ödipuskomplex hier landen. „Ich soll meiner Mutter an die Titten fassen“ gab es vorgestern, letzte Woche „meine+Mutter+Titten„, und irgendwann neulich demletzt „geile Titten Mutter„. Ich gehe nicht davon aus, dass die alle an meine mütterliche Brust wollen, zumal ich mich zu der bisher nicht ausgelassen habe.
Vielleicht sollte ich anfangen, diese Seite zielgruppengerechter zu gestalten. Der Markt regelt ja die Nachfrage, oder so ähnlich.
Also: Ab sofort gibt’s hier Gratisnutten im Karohemd, und Gülcan Kamps muss zugucken.