Und das bleibt jetzt bis zum neuen Jahr so.
Und dann wird es so sein wie bei mir zu Hause. Dann werde ich mich so an die Weihnachtsdeko gewöhnt haben, dass ich sie nicht wieder wegräumen will.
Und das bleibt jetzt bis zum neuen Jahr so.
Und dann wird es so sein wie bei mir zu Hause. Dann werde ich mich so an die Weihnachtsdeko gewöhnt haben, dass ich sie nicht wieder wegräumen will.
…natürlich neu und ungebraucht frisch aus der Erfinderinnen-Werkstatt:
Der Gynäkologe angesichts der Einsparungen im Gesundheitsbereich:
„Man muss eben Abstriche machen.“
(Ich weiß… Es kann nicht mehr lange dauern.)
… werde ich Erfinderin. Witze-Erfinderin. Ich hab schon mal geübt:
Was sagt eine Tür, die zu spät zum Rendez-vous kommt?
„Ich bin aufgehalten worden.“
Sich über das Wetter auszulassen ist vollkommen ausgelutscht und sterbenslangweilig. Außer… Es gibt den ersten Schnee.
Ich hab ihn gerade aus dem Augenwinkel gesehen, als ich an meinem Schreibtisch saß und so vor mich hin tippte.
Natürlich wird nichts davon übrig bleiben, und falls doch, wird es brauner, kalter und nasser Matsch sein, der Stiefel und Hosen versaut.
Darüber wird sich aber der gütige Schleier der Ignoranz senken, denn ich muss heute nicht aus dem Haus, und so kann ich den ganzen Tag in meiner warmen und gemütlichen Dachgeschosswohnung am Fenster sitzen und dabei zusehen, wie die Schneeflocken über den Dächern schweben.
Aber vielleicht hülle ich mich gleich auch in Schal und Mütze und mache eine kleine Winterwanderung zum Supermarkt. Spekulatius kaufen und mich dann an heißem Kakao wärmen.
Es gab ja noch eine Schreibaufgabe. Zum Abgeben war sie zu spät fertig, aber ich muss Euch natürlich motivieren, damit Ihr beim nächsten Mal wieder so gut mitmacht. *räusper*
Danke an Ash für den schönsten ersten Satz!
Der Sand schmeckt komisch,
und das Wetter ist stürmisch
So ist es, wenn man Urlaub macht,
ich glaub, Erna lacht.
Wir lassen Drachen steigen
und klettern auf den Zweigen
im Apfelgarten –
der Abwasch muss bis morgen warten
Abends saust der Wind um unser Haus
und bald gehen die Lichter aus.
Ich schlaf ein und freu mich auf den nächsten Tag
wenn ich wieder Wellen hinterher jag.
Es ist nicht so, dass ich nie über den Tod nachgedacht habe.
Ich habe Menschen sterben sehen, im näheren und nächsten Umfeld, ich habe Hände gehalten und Tränen getrocknet, ich habe selbst geweint und Gedichte über den Verlust und das Vermissen geschrieben.
Aber noch nie sind mir auf einen Schlag und so schmerzlich all die verpassten Gelegenheiten bewusst geworden. Alles, was ich noch hätte sagen und tun wollen, alles, was ich noch gerne gehört und gefühlt hätte. Noch nie hat mir etwas auf so eine drastische Weise die Vergänglichkeit in den Kopf geprügelt, und noch nie hat mich diese Vergänglichkeit so traurig werden lassen.
Die Möglichkeit, alles Verpasste nachzuholen ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Geschenk des Himmels. Die einzige Gelegenheit, die uns wirklich sicher ist, ist der Moment, in dem wir gerade leben. Alles andere ist pure Spekulation. Wir sollten also weniger Zeit mit Zögerlichkeiten und dem Warten auf das nächste Mal verschwenden. Denn vielleicht ist das, worauf wir warten, bald gar nicht mehr da.
Danke, dass Du noch da bist!
Es gibt mal wieder eine Schreibaufgabe.
Wieder soll es eine Kindergeschichte werden, aber diesmal mit Thema. Nämlich: „Am Meer“. Und wieder hätte ich gern was:
Nachdem alle auf der ich-küre-den-schönsten-ersten-Satz-Welle schwimmen, packe auch ich mein Surfbrett aus und hätte gern erste Sätze für die Kindergeschichte, die ich schreiben soll.
Den schönsten Anfang setze ich fort und veröffentliche mit Widmung, blabla. Ihr wisst schon.
Edit 13:35 Uhr: Das kann ja wohl nicht wahr sein! Heute haben schon 37 Menschen meinen Blog besucht und nur zwei haben einen ersten Satz hinterlassen.
Ich mag ja dieses „und jetzt alle!“ – Animationsgetue wirklich nicht, aber Mitmachaktionen sind irgendwie sinnlos, wenn niemand mitmacht.
Wenn bis heute Abend nicht mindestens fünf weitere Menschen einen ersten Satz hinterlassen haben, gibt’s zur Strafe in den nächsten fünf Wochen bis Weihnachten nur noch erste Sätze als Blogeinträge. Aber echte Cliffhanger. Und ohne Fortsetzung. Das habt Ihr dann davon.
Edit 20:07 Uhr: 80 Menschen haben meinen Blog besucht und nur vier haben erste Sätze hinterlassen. Nun ist aber noch nicht aller Tage Abend das Ende des heutigen Abends. Es ist ja noch früh, und Dank meines unerschütterlichen Optimismus wage ich zu hoffen.
Allein seiner Ein-Satz-Bereitschaft habt Ihr es übrigens zu verdanken, dass ich die Frist vielleicht bis morgen Mittag verlängere. In diesem Fall werde ich aber vielleicht auch die Anforderungen erhöhen und sieben erste Sätze verlangen. Es wird nur eine Einsendung pro Person berücksichtigt, und der Rechtsweg ist ohne Gewähr.
Vielleicht überkommt mich aber im Schlaf auch die Erkenntnis, dass ich es ganz anders machen sollte.
Gute Nacht.
Edit 09. November: Ach. Macht doch, was Ihr wollt.